Eva-Maria Hamberger - Cembalo, Cembalo cromatico, Fortepiano, Klavier, Viola
Komponierende Frau im Barock nicht übersehen
Nicht ohne Stolz stellt der Domorganist [Johannes Hämmerle] denn seiner Meisterschülerin für ihr erstes Solokonzert in der von ihm betreuten Konzertreihe auch sein Cembalo zur Verfügung, den Nachbau eines flämischen Instruments aus dem 18. Jahrhundert. Die Künstlerin weiß imponierend die Möglichkeiten dieses Instruments zu nutzen, das in seiner Klanglichkeit, Vielfalt und auch durch die besondere, etwas geschärfte Stimmung beeindruckt. [...] Hamberger paart ihre spürbare Kompetenz um die authentische Aufführungspraxis mit einer Vitalität ihres Spiels, das diesen Stücken sofort alle Lehrhaftigkeit nimmt. Da gibt es ganz viel Spielraum in Agogik und fantasievollen Auszierungen mit Trillern und Arpeggien: Es ist eine Freude, der Künstlerin nicht nur zuzuhören, sondern auch zuzusehen, wie sie sich ohne alle körperlichen Mätzchen ganz der Musik hingibt.
Fritz Jurmann in den VN am 09. Juni 2016  über "Glasperlenspiel"
(ganzer Artikel auf der Homepage der Dommusik Feldkirch)


Musik und Kartoffelgulasch für alle
Eva-Maria stellt sich im Zentrum solistisch überlegen mit der reichhaltig ausgezierten Französischen Cembalo-Suite d-Moll vor, die Johann Sebastian Bach in seinem "Notenbüchlein" für Gattin Anna Magdalena komponiert hat.
Fritz Jurmann in den VN über das Konzert mit dem Ensemble ConCorda am 28. Oktober 2014 bei Musik in der Pforte

Beeindruckende Deutung einer gar nicht kleinen Messe – Der Chor des Vorarlberger Landeskonservatoriums sowie Gesangs- und Instrumentalsolisten führten Rossinis „Petite Messe solennelle“ auf
Die Ausführenden im Vorarlberger Landeskonservatorium entschlossen sich, anstelle des Harmoniums ein Akkordeon einzusetzen und auf das zweite Klavier zu verzichten. Dies verlieh der Musik einen klanglich hellen und leuchtenden Gesamteindruck. Die Spielarten der Pianistinnen Eva-Maria Hamberger (Kyrie, Gloria) und Shiori Sudo (ab dem Credo) fügten sich gut zum Chor. Sie boten einesteils eine Stütze und unterstrichen andernteils die Wesenszüge der Musik.
Silvia Thurner in der Kulturzeitschrift vom 27. Oktober 2014

Foto: Silvia Thurner

So üppig wie italienische Pasta - Rossinis Messe wurde am Konservatorium unter Benjamin Lack zum Klangereignis.
Die ungewöhnliche Originalbesetzung sieht als Begleitung zwei Klaviere und ein Harmonium vor und wird hier auf einen Klavierpart reduziert, den sich in überlegener Weise Eva-Maria Hamberger und Shiori Suda teilen.
Fritz Jurmann in der VN vom 28. Oktober 2014

Das Feeling vorne an der Rampe spüren – Sieben Solistinnen und Solisten sowie das Symphonieorchester des Landeskonservatoriums luden zum Festkonzert
J.S. Bachs Larghetto und das Allegro aus dem Konzert für Cembalo und Streichorchester (BWV 1055) interpretierte Eva-Maria Hamberger. Freilich wirkte dieses Konzert klanglich etwas feingliedrig für den großen Konzertsaal. Doch die präzise und spannungsgeladene Anschlagskultur der Solistin und ihre Gestaltungskraft kamen gut zum Ausdruck.
Silvia Thurner in der Kulturzeitschrift vom 03. Juli 2014

Osterfestspiele besonderer Art
Im Vordergrund des Osterkonzertes mit Werken von Merula, Frescobaldi, Johann Sebastian Bach, Philipp Telemann, Joseph de Boismortier, Francesco Turini und anderen steht die perfekte Technik der einzelnen Instrumentalisten. Diese stellen Lukas auf der Barockvioline in der Partita Nr. 2 in d-Moll von Bach, Anna am Barockcello mit Bachs Suite in G-Dur und Eva-Maria Hamberger am Cembalo mit Bachs Französischer Suite in G-Dur solistisch zusätzlich unter Beweis. Saubere Intonation, imponierend in der Tongestaltung treten die beiden Streicher auf, frisch zupackend und mitreißend agiert Eva-Maria am Cembalo.
Harald Hronek in der VN vom 01. April 2013

Szenisch neu gedeutet und musikalisch überzeugend
Eine schöne Sonderleistung in der Begleitung der ausführlichen Rezitative bietet Eva-Maria Hamberger am seitlich postierten Cembalo.
Fritz Jurmann über die Aufführung von W.A.Mozarts "Don Giovanni" mit dem Musiktheater Vorarlberg in Götzis
(Kulturzeitschrift vom 13.Oktober 2012)

Abendmusik im Dom St. Nikolaus
Einen wahrhaft musikalischen Genuss vermittelte das junge begabte Ensemble ConCorda bestehend aus den Geschwistern Lukas Michael (Violine), Anna Blanka (Violoncello) und Eva-Maria (Cembalo) Hamberger. Perfekt ergänzt durch die Mezzosopranistin Martina Gmeinder.
[...]
Die beiden Schwestern Anna und Eva-Maria als Kontinuo-Gruppe, unterstützten gekonnt und trugen zum beeindruckenden Gesamtklang bei.
Annelies Zerlauth in der Heimat Bludenz vom 08. Mai 2011

Ein "vielsaitiges" Geschwister-Trio im Dom
Eva-Maria Hamberger bereicherte das Programm mit solistischer Meisterschaft in der
Suite in G für Cembalo von Jean-Henri d'Anglebert (1629-1661).
Edgar Schmidt in der Heimat Feldkirch vom 17. Juni 2010

Konzert mit Studierenden der Förderklasse für musikalische Hochbegabungen am Vorarlberger Landeskonservatorium.
Mit Eva- Maria Hamberger, ebenfalls eine Thüringerin, findet sie [Teresa Wrann, Blockflöte] eine kongeniale Partnerin am Bösendorfer.
Harald Hronek in der Heimat Bludenz über das Konzert vom 07. Mai 2010